Letter from Munich – 090

Letter from Munich – the Joseph Affair – 90

EINE DEUTSCHE FASSUNG STEHT WEITER UNTEN.

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27 September 2002

Dear Mr. Graf, dear friends,

Last week Helmut said, “If all the allegations that Herr Reichel raised on behalf of Annerose and Daniel Steiner against the Kantelberg-Abdullas are true, then why couldn’t Frau Steiner and Daniel raise these allegations themselves. Why did they need Herr Reichel to do it?”

Today he added, “I’ve found a two-page sworn statement from Daniel Steiner in the files. Contrary to what Herr Reichel said, Daniel signed both pages of the statement, and his mother, Annerose Steiner, signed the first page, which contains the longest part of the statement.”

No one said anything, and Helmut continued reading the transcript of the interrogation of Juergen Reichel.

QUESTION: Who rents the apartment at Hertigswalder Strasse 22?

ANSWER: We rent the apartment together, Annerose Steiner and I.

QUESTION: How much was the rent at the time you moved into the apartment?

ANSWER: The rent has been DM 809.60 since we moved in.

QUESTION: So during the whole time that you’ve been living there, there’s been no increase or decrease in the rent?

ANSWER: No, nothing of the kind.

QUESTION: Do you have any other tips for the matter at hand?

ANSWER: Yes, I’d also like to say that yesterday the daughter of the Abdulla family, Diana Kantelberg, telephoned us. I answered the phone, and she asked me of she could speak with Daniel Steiner. I asked her why, but I got no answer. I didn’t let her speak to my son. I ended the conversation, and as far as I know Daniel didn’t call the Kantelbergs back. I don’t have anything more to say in this matter, except we want to have some peace, finally, in Sebnitz.

“In other words,” said Helmut, “Herr Reichel means, ‘we just want to hush the whole thing up’.”

Continued next week.

Sincerely yours,

Robert John Bennett

Mauerkircherstrasse 68

81925 Germany

Telephone: +49.89.981.0208

E-Mail:  robert_john_bennett at hotmail.com
many recipients of this letter may read German more easily than they read English, the following is the author’s own translation of the above letter. Please note that word-processing programs outside of German-speaking countries may not display all of the letters of the German alphabet correctly.

Bitte vergessen Sie nicht, dass der Autor dieses Briefes Autodidakt ist, was die deutsche Sprache betrifft, und er weiß, dass, wenn es um eine Übersetzung aus der deutschen Sprache ins Englische geht, viele Fehler hervortreten müssen. Er hofft aber, man werde diese Fehler übersehen, um hinter den Fehlern das sehen zu können, was in diesem Schreiben und in dieser Affäre von zentraler Bedeutung ist.

Alle Briefe aus München sind abrufbar:

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München, den 27. September 2002

Sehr geehrter Herr Graf, sehr geehrte Freunde,

Letzte Woche hat Helmut gesagt, „Wenn all die Beschuldigungen, die Herr Reichel im Namen von Annerose und Daniel Steiner gegen die Kantelberg-Abdullas erhoben hat, wahr sind, warum hätten Frau Steiner und Daniel selbst diese Beschuldigungen erheben können? Warum brauchten sie es, dass Herr Reichel das tut?“

Heute fügte er hinzu, „Übrigens habe ich in den Akten eine zweiseitige Eidesstaatliche Erklärung von Daniel Steiner gefunden. Im Gegensatz dazu, was Herr Reichel sagte, wurden beide Seiten von Daniel Steiner unterschreiben, und die erste Seite, die längste Seite, wurde auch von seine Mutter, Frau Annerose Steiner, unterschrieben.“

Da alle Anwesenden schwiegen, fuhr Helmut fort, das Protokoll der Vernehmung von Jürgen Reichel vorzulesen:

FRAGE: Wer ist der Mieter der Wohnung Hertigswalder Str 22?

ANTWORT: Wir sind gemeinsam Mieter dieser Wohnung, also die Annerose Steiner und ich.

FRAGE: Wie hoch war die Miete zu dem Zeitpunkt, als Sie in die Wohnung eingezogen sind?

ANTWORT: Die Miete beträgt nach wie vor, also vom Tag des Einzuges bis gegenwärtig, 809,60 DM.

FRAGE: Es gab also während der Zeit, in der Sie hier wohnen weder eine Mietminderung noch eine Mieterhöhung?

ANTWORT: Nein, nichts dergleichen.

FRAGE: Haben Sie weitere Hinweise zu diesem Sachverhalt?

ANTWORT: Ja, ich möchte noch bemerken, dass gestern die Tochter der Familie Abdulla, die Diana Kantelberg, bei uns angerufen hat. Ich habe den Hörer abgenommen und sie fragte mich, ob sie den Daniel Steiner mal sprechen kann. Ich fragte nach dem Grund, darauf habe ich keine Antwort erhalten. Ich habe die Diana nicht mit meinem Sohn verbunden. Ich habe das Gespräch beendet und soviel ich weiß, hat der Daniel Steiner die Kantelbergs auch nicht zurückgerufen. Weiteres kann ich zu diesem Sachverhalt nicht sagen, außer, dass wir nun endlich unsere Ruhe haben wollen in Sebnitz.

„Anders gesagt,“ bemerkte Helmut, „meinte Herr Reichel, ‚wir wollen die ganze Sache einfach vertuschen’.“

Fortsetzung nächste Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Robert John Bennett

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