Letter from Munich – 093

Letter from Munich – the Joseph Affair – 93

EINE DEUTSCHE FASSUNG STEHT WEITER UNTEN.

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18 October 2002

Dear Mr. Graf, dear friends,

Last week Jean-Paul had read the following paragraph from Daniel Steiner’s sworn statement of 13 February 2000: “I saw Diana playing with her younger brother Joseph by the mushroom-shaped fountain in the shallow pool. I know where both of them had been lying, in the large open space. I saw Ronny Kunte, Kai Blescheke and Mai Hauke walking around Joseph, watching him. I know Ronny Kunte owns a stun gun. That day Kai Bleschke, Ronny Kunte and Maik Hauke said, ‘We hate that shit-foreigner.’ They meant Joseph. They didn’t talk about Diana. They left me and went toward Joseph . . . .”

This week he continued reading the sworn statement to us: “I got some French fries and ate them.

“Ronny Siebert was sitting on the bench in front of the shallow pool. A short time later my friend Ricco Kaiser came and said: ‘Somebody’s lying under the water.’ We both ran to the place. I saw Joseph lying at the bottom, on the long side of the deep pool, a few meters from the corner. He was lying face down on the bottom. He didn’t have anything in his hands. Standing there were Ronny Kunte, Mark Hauke, Kai Bleschke, Andre Mertins, Holger Ellmer (Frau Ellmer’s brother, who works for the German Border Patrol), Romy Richter, Steffie Schamatzinat, Herr Günter Winkler (Rosenstrasse 7), Fraulein Lustig (the daughter of Herr Lustig, who is a professional expert in court cases), and the youngest daughter of Herr Schneider, who has a red birthmark on her face. While we were standing there, Frau Goebel came up slowly.

“I, Daniel Steiner, together with another boy about sixteen years old, pulled Joseph out.

“Ronny Kunte, Kai Bleschke and Maik Hauke just stood around, without helping. It isn’t true what was written in the Saechsische Zeitung (newspaper), that Kai Bleschke, Ronny Kunte and Rene Grossman pulled Joseph out.

“Frau Goebel came up and just stood around. Later Herr Goldschmidt came up on his bicycle. He leaned the bicycle on the outer wall of the control room where the computer is and came slowly over to us. Joseph had lain on the edge of the pool for about five or ten minutes before Herr Goldschmidt came by. It took about twenty minutes for the ambulance to arrive.

“Several persons gave Joseph artificial respiration. When they tried to revive him, something brown-colored came from Joseph’s mouth. I saw Maik Hauke hanging around the wooden landing near the deep pool for a long time.

To be continued.

Sincerely yours,

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Since many recipients of this letter may read German more easily than they read English, the following is the author’s own translation of the above letter. Please note that word-processing programs outside of German-speaking countries may not display all of the letters of the German alphabet correctly.

Bitte vergessen Sie nicht, dass der Autor dieses Briefes Autodidakt ist, was die deutsche Sprache betrifft, und er weiß, dass, wenn es um eine Übersetzung aus der deutschen Sprache ins Englische geht, viele Fehler hervortreten müssen. Er hofft aber, man werde diese Fehler übersehen, um hinter den Fehlern das sehen zu können, was in diesem Schreiben und in dieser Affäre von zentraler Bedeutung ist.

Alle Briefe aus München sind abrufbar:

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München, den 18. Oktober 2002

Sehr geehrter Herr Graf, sehr geehrte Freunde,

Letzte Woche hat Jean Paul den folgenden Absatz aus Daniel Steiners Eidesstaatlicher Versicherung vom 13.02.2000 vorgelesen: „Ich habe gesehen, wie Diana mit ihrem kleinen Bruder beim Pilz, im flachen Becken, gespielt hat. Ich weiß, wo die beider gelagert haben, nämlich in der Nähe von der Sebnitz, auf der Wiese. Ich habe beobachtet wie Ronny Kunte, Kai Blescheke und Mai Hauke um Joseph auf der Wiese herumgelaufen sind und ihn beobachtet haben. Ich weiß, dass Ronny Kunte einen Elektroschocker besitzt. An diesem Tag sagten Kai Bleschke, Ronny Kunte and Maik Hauke: ‚Wir hassen diesen Scheißausländer’. Sie meinten damit Joseph. Über Diana sprachen sie nicht. Sie entfernten sich wieder von mir und gingen in Richtung Joseph. . . .“

Diese Woche fuhr er fort die Eidesstaatliche Versicherung vorzulesen: „Ich habe mir dann Pommes geholt und gegessen.

Ronny Siebert saß auf der Bank vor dem flachen Becken. Kurze Zeit später kam mein Freund Ricco Kaiser und sagte: ‚Da liegt einer unter Wasser’. Daraufhin liefen wir beide zu diesem Ort. Ich sah Joseph unten am Boden liegend im tiefen Becken an der Längseite ein paar Meter von der Ecke entfernt. Er lag mit dem Bauch nach unten am Boden. Er hielt nichts in der Hand. An dieser Stelle standen: Ronny Kunte, Mark Hauke, Kai Bleschke, Andre Mertins, Holger Ellmer (der Bruder von der Frau Ellmer, die beim Grenzschutz arbeitet), Romy Richter, Steffie Schamatzinat, Herr Günter Winkler (Rosenstr. 7), Fraulein Lustig (die Tochter von Expert Lustig), die jüngste Tochter von Herrn Schneider mit dem roten Mal im Gesicht. Als wir dort standen, kam langsam Frau Göbel.

Ich, Daniel Steiner, habe Joseph zusammen mit einem ungefähr 16-jährigen Jungen herausgeholt.

Ronny Kunte, Kai Bleschke und Maik Hauke standen nur herum, ohne zu helfen. Es ist nicht so wie es in der Sächsischen Zeitung stand, dass Kai Bleschke, Ronny Kunte und Rene Grossman Joseph herausgeholt haben.

Frau Göbel kam heran und stand nur herum. Später kam Herr Goldschmidt mit dem Fahrrad heran und lehnte sein Fahrrad an die Außenwand des Kontrollraumes mit dem Computer und kam langsam heran. Joseph lag mindestens 5 bis 10 Minuten am Beckrand bevor Herr Goldschmidt kam. Es hat ungefähr zwanzig Minuten gedauert bis die Rettungswagen kamen.

Mehrere Personen haben Joseph beatmet. Bei der Wiederbelebung kam etwas bräunliches aus dem Mund von Joseph. Ich habe gesehen, dass Maik Hauke längere Zeit auf dem hölzernen Podest in der Nähe vom tiefen Becken gelagert hat“.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert John Bennett

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