Letter from Munich – 096

Letter from Munich – the Joseph Affair – 96

EINE DEUTSCHE FASSUNG STEHT WEITER UNTEN.

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8 November 2002

Dear Mr. Graf, dear friends,

The last sentence that Jean-Paul read last week from the sworn statement made by the young boy Daniel Steiner on 13 February 2000 was, “Sandro Richter put a towel over him so nobody could see. Joseph wasn’t kicking any more. I think he was already gone.”

Jean-Paul continued reading: “They dragged Joseph past the control room, around the outer edge of the pool, along the seats by the bubbling water to the deep pool, near the corner where the hedge is. The people belonging to the group were already standing there at the edge of the pool: Ute Schneider, Ronny Kunte, Kai Bleschke, Rene Grossman, Maik Heymann (who’s a member of the “Power of Saechsischen Schweiz”), Alexander Paetzold, the daughter of Herr Lustig (who makes a living as a professional expert witness). Holger Ellmer was also there. Frau Schuster was there too, the heavy-set employee of the Marien Pharmacy with the plump face. Jens Busch, who lives on Long Street, stood one or two meters away from the group and looked on the whole time.

The tall, dark man named Winkler, who lives in the same building we live in on Rosenstrasse, stood at the corner near the round flower bed together with Ronny Siebert and also just watched the whole thing. Ronny Siebert too just looked on without doing anything when they pushed Joseph under the water. I saw how Maik Hauke and Sandro Richter threw Joseph, without the towel, into the deep water. Sandro Richter and Maik Hauke jumped on top of Joseph. Joseph was lying face down on the bottom of the deep pool. Both of them jumped around on him. The heavy-set attendant was in the control room and saw the way Joseph was being worked over. She didn’t do anything. Joseph wasn’t moving any more. He lay the whole time on the bottom of the deep pool. I think when they threw Joseph into the water, he was already dead, because he wasn’t moving.

The group just mentioned looked on and laughed, even the heavy-set Frau Schuster laughed. They jumped around on him for about two minutes. Then the two of them were out of the water, and now the three younger guys, Rene Großmann, Kai Bleschke and Ronny Kunte were in. They held Joseph underwater at the bottom, Joseph wasn’t moving anymore. In no way was any of this a game, but something really cruel. As I watched how Maik Hauke and Sandro Richter carried Joseph away and then threw him into the water and were jumping around on him, I was standing, so I could see everything better, with an older boy – I don’t know his name – on the grassy area diagonally across from the control room, there where the foot basin with the shower is. Even when Joseph was on the pool bottom, lifeless, the whole group that I just mentioned was standing together and laughing. The three boys left the group, and then they laughed.

To be continued.

Sincerely yours,

Robert John Bennett

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Since many recipients of this letter may read German more easily than they read English, the following is the author’s own translation of the above letter. Please note that word-processing programs outside of German-speaking countries may not display all of the letters of the German alphabet correctly.

Bitte vergessen Sie nicht, dass der Autor dieses Briefes Autodidakt ist, was die deutsche Sprache betrifft, und er weiß, dass, wenn es um eine Übersetzung aus der deutschen Sprache ins Englische geht, viele Fehler hervortreten müssen. Er hofft aber, man werde diese Fehler übersehen, um hinter den Fehlern das sehen zu können, was in diesem Schreiben und in dieser Affäre von zentraler Bedeutung ist.

Alle Briefe aus München sind abrufbar:

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München, den 8. November 2002

Sehr geehrter Herr Graf, sehr geehrte Freunde,

Der letzte Satz, den Jean-Paul letzte Woche aus der Eidesstaatlichen Versicherung vom 13.02.2000 von dem kleinen Jungen Daniel Steiner vorgelesen hat, lautete, „Sandro Richter tat ein Handtuch über ihn, dass man ihn nicht so sieht. Joseph hat nicht mehr gestrampelt, meiner Meinung war er schon weg.“

Jean-Paul fuhr fort, die Eidesstaatliche Versicherung vorzulesen: „Sie schleppten Joseph am Kontrollraum vorbei, um das ganze Becken herum, entlang den Sprudelsitzen zum tiefen Becken in der Nähe der Ecke zur Hecke hin. Dort standen schon die zur Gruppe gehörenden Personen am Beckenrand: Ute Schneider, Ronny Kunte, Kai Bleschke, Rene Großmann, Maik Heymann (Mitglied der Power of Sächsischen Schweiz), Alexander Pätzold, die Tochter von Expert Lustig. Holger Ellmer kam dann hinzu. Frau Schuster, die dicke Angestellte von der Marien-Apotheke mit dem molligen Gesicht, stand auch dabei. Jens Busch, der auf der Lange Straße wohnt, stand ein bis zwei Meter von der Gruppe entfernt und guckte die ganze Zeit zu.

Der große, dunkle Winkler, der bei uns im Haus auf der Rosenstraße wohnte, stand an der Ecke zum Rondell hin, zusammen mit Ronny Siebert und beobachtete das ganze auch. Auch Ronny Siebert sah tatenlos zu wie sie Joseph untertauchten. Ich habe gesehen wie Maik Hauke und Sandro Richter Joseph ohne Handtuch ins tiefe Wasser warfen. Sandro Richter und Maik Hauke sind auf Joseph gesprungen. Joseph lag mit dem Bauch auf dem Boden des tiefen Beckens. Beide sind auf ihm rumgehopst. Die dicke Aufpasserin hat sich am Kontrollraum aufgehalten, sah zu wie Joseph bearbeitet wurde, ohne etwas zu unternehmen. Joseph hat sich nicht mehr bewegt, er lag die ganze Zeit am Boden des tiefen Beckens. Ich glaube, als sie Joseph ins Wasser warfen, war er schon tot, da er sich nicht bewegte.

Die oben genannte Gruppe am Beckenrand sah zu und lachte dabei, auch die dicke Frau Schuster lachte. Sie haben ungefähr zwei Minuten auf ihm rumgehopst. Dann sind die beiden raus und die drei Jungen, Rene Großmann, Kai Bleschke und Ronny Kunte rein. Sie haben Joseph auf dem Boden unter Wasser festgehalten, Joseph hat sich aber nicht mehr bewegt. Dies geshah auf keinen Fall spielerisch, sondern in Brutaler Art und Weise. Als ich beobachtete, wie Maik Hauke und Sandro Richter Joseph wegtrugen und sie ihn dann ins Wasser schmissen und sie auf ihn herumhopsten, stand ich, um das ganze besser zu beobachten, zusammen mit einem mir unbekannten älteren Jungen, auf der Wiese schräg gegenüber dem Kontrollraumes, dort wo die Dusche am Fußbecken ist. Auch wie Joseph leblos auf dem Beckengrund, stand die ganze oben genannte Gruppe zusammen und lachte. Die drei Jungen sind dann raus zur Gruppe und haben dann gelacht.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert John Bennett

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