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A Novel of Harvard

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18 April 2019

Note: When I began writing what is in the end a very autobiographical novel, I thought it would be obvious that the story is being told by what is known technically as an “unreliable narrator.” I thought such a narrator would elicit more understanding of David, the story’s main character.

Unfortunately, I was wrong. It has not been obvious at all to many readers that the narrator is unreliable. They tend to identify the author with narrator. In fact, the author should be identified with David.

The narrator is meant to represent all those people whose views of David were misguided, obtuse, selfish, and ignorant.

The narrator can indeed be disliked and even despised because of the way he sees David, but the author does not see things the way the narrator does. The author did, however, once experience and think and see things as David does. In very many respects, in fact, this is still true.

I suppose a better writer would not have to explain all this.


(Bemerkung: Auf den Anfang einer deutschen Übersetzung des Romans, nur als eine Art Sprachübung durchgeführt, kann man unten rechts zugreifen. Das Kapitel, das zur Zeit übersetzte wird, befindet sich unten.)


(Note: The beginning of a German translation of the novel, done purely as a kind of language exercise, is available by selecting the appropriate link to the right. The chapter that is currently being translated is below. The entire English version of the book is available through the links on the right side of this page.)



Teil 2, Kapitel 01

He knew a good country when he saw one.
–Hemingway
Green Hills of Africa

Für David war das Reisen nach Ostafrika wie ein Besuch in einer anderen Galaxie. Es war eine Entdeckungsreise, eine Flucht in eine exotische Umgebung, die alle seine Erwartungen übertraf.

Es war auch ein Schritt über eine Schwelle, auf deren anderer Seite er sich sicher war, eine Welt mit einer zusätzlichen Dimension zu finden, der Dimension seiner eigenen Freiheit – wie er damals an Freiheit dachte. Er glaubte, dass er durch diese Freiheit verändert werden würde, dass er sich auf den eigentlichen Grund seines Seins ändern würde.

Das Flugzeug rauschte von New York aus über den Atlantik. Von Rom aus starteten sie den langen Flug nach Süden: über das Mittelmeer nach Benghazi, wo sie kurz landeten, und dann weiter über die Sahara nach Ostafrika. Sie kamen in Nairobi in einer dieser Zeiten der Spannung an, die sich in Kenia vor der Unabhängigkeit in zyklischer Regelmäßigkeit wiederholte. Der Flughafen war jedoch stilvoll und teuer eingerichtet, mit Masai-Speeren, Elefantenstoßzähnen und Zebrafellen. Die meisten Afrikaner wirkten jedoch, zumindest im Gegensatz zu der seltsamen Gruppe energischer Amerikaner, mürrisch und deprimiert.

Nairobi selbst war eine Studie in etwas fremder Eleganz, sicherlich in den von Weißen besetzten Gebieten und in den Gebieten, in denen die wenigen Afrikaner lebten, die einen europäischen Lebensstandard erreicht hatten. David hatte noch nie zuvor eine solche Stadt gesehen: weitläufige Gebäude, die offen gegen den kühlenden Wind und den reinen Himmel eines endlosen Sommers waren, grüne Rasenflächen, die sich in alle Richtungen ausdehnten und auf allen Seiten von üppigen, fast grellen Blumen umgeben waren. Es war eine Stadt mit einer Atmosphäre, anders als bei den meisten Städten, die David bis dahin kannte, weil diese Städte eine Atmosphäre von tiefem Dunkel hatten. Nairobis Atmosphäre war überhaupt nicht dunkel; sie war gleichzeitig herrschaftlich und informell, fremd und vertraut, sicher und irgendwie beunruhigend.

Seltsamer als alles andere war, dass er sich vorstellte, er habe das Gefühl, als er in Nairobi ankam, kam er irgendwie nach Hause.

Er fühlte sich frei — wie er es erwartet hatte — aber er spürte auch eine wachsende Kraft in sich, ein Bewusstsein für kaum verstandene neue Fähigkeiten und die Erwartung, dass er vielleicht zu der Art von Person wurde, die er immer idealisiert hatte: Gut und stark und weise und mit tausend ungewöhnlichen Erfahrungen hinter sich. Er würde ein vollständiger Mensch sein, dachte er. Er hätte viel zum Leben und zur Welt beizutragen, und er könnte die Welt in vielerlei Hinsicht verbessern.

David hatte so viele Träume.

(Fortsetzung folgt)

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